Dein Kopf sagt:

Ist doch alles okay.

Dein Körper sieht das anders.

Vielleicht war es ein einzelnes Ereignis, vielleicht war es über Jahre dein Alltag.

Dein Körper hat sich gemerkt, was zu viel war, und bleibt seitdem in Alarmbereitschaft.

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Kennst du das?

Was ein Trauma wirklich ist

Ob etwas ein Trauma wird, hängt nicht davon ab, wie schlimm es von außen aussieht. Es hängt davon ab, was dein Nervensystem damit machen konnte.

War etwas zu schnell, zu bedrohlich oder dauerte zu lange, und es war niemand da, der dich aufgefangen hat, bleibt dein System im Überlebensmodus. Auch wenn du heute in Sicherheit bist.

Das kann ein Unfall sein. Oder eine Kindheit, in der du dich nie ganz sicher gefühlt hast. Oder beides.

Dein Körper erinnert sich, auch wenn du es längst vergessen wolltest.

Dein System hat gelernt, auf Gefahr zu achten. Nur hat es noch nicht gelernt, wieder Entwarnung zu geben.

Trauma sieht bei jedem anders aus

Schocktrauma

Ein Unfall, ein Übergriff, eine plötzliche Bedrohung. Ein einzelnes Ereignis. Mehr dazu...

Bindungstrauma

Eine frühe Trennung, ein Verlust oder Eltern, die emotional nicht da waren. mehr dazu

Entwicklungstrauma

Eine Kindheit ohne echte Sicherheit, oft ohne ein einzelnes Ereignis. Oft war es so normal, es war einfach Alltag. Auch komplexe PTBS. mehr dazu

Traumafolgen

Dauerspannung, Ängste, Leere oder das Gefühl, nicht richtig da zu sein. mehr dazu

So läuft eine Traumatherapie bei mir ab

Du musst nicht noch einmal alles erzählen. Und auch nicht noch einmal alles durchleben.

So machen wir das:

Du musst nicht wissen, was passiert ist. Es reicht, wenn du spürst, dass du es gern anders hättest.

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Häufige Fragen zu Trauma

Woran erkenne ich, ob ich ein Trauma habe?

Aus der Ferne kann das niemand sagen. Hinweise können sein: Du kommst dauerhaft nicht zur Ruhe, fühlst dich innerlich taub, schläfst schlecht oder hast Flashbacks. Auch Dauerstreit in Beziehungen und unerklärliche Schmerzen können dazugehören. Im Gespräch schauen wir gemeinsam hin.

Ein Schocktrauma (auch Monotrauma) entsteht durch ein einzelnes Ereignis, zum Beispiel einen Unfall oder einen Übergriff.

Ein Entwicklungstrauma entsteht über Jahre in der Kindheit, wenn du dich nicht sicher oder gesehen gefühlt hast. Beides bringt das Nervensystem aus dem Gleichgewicht. Die Symptome sehen aber oft unterschiedlich aus.

Ein sequenzielles Trauma entsteht nicht durch einen einzelnen Moment, sondern über einen längeren Zeitraum oder durch mehrere belastende Erlebnisse hintereinander. Anders als beim Entwicklungstrauma passiert das nicht in der Kindheit, sondern im Erwachsenenleben. Zum Beispiel, wenn du einen schwer kranken Angehörigen über lange Zeit begleitest, selbst schwer erkrankst oder in einer Beziehung lebst, die dich verletzt.

Ja. Vielleicht hat dir nie jemand etwas getan, aber es war auch niemand da, wenn du jemanden gebraucht hättest. Dauerhafte Überforderung oder emotionale Kälte in der Kindheit hinterlassen Spuren, oft ohne ein Ereignis, das du benennen könntest.

Wir fangen mit Stabilisierung an. Du sollst dich sicher genug fühlen, bevor wir überhaupt an Belastendes gehen. Was du erzählst, entscheidest du.

Das hängt davon ab, was du erlebt hast und wo du heute stehst. Eine pauschale Zahl wäre nicht ehrlich. Im Kennenlerngespräch besprechen wir, was für dich realistisch ist.

Lass uns sprechen.

Im kostenlosen Kennenlerngespräch klären wir, ob und wie ich dich begleiten kann. In Brannenburg bei Rosenheim oder online.

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